Notfallpraxis

Notfallpraxis

Dienst in der Notfallpraxis wunschgemäß gestalten mit Facharztvermittlung.de

In Deutschland können Patienten jederzeit und rund um die Uhr eine adäquate medizinische Versorgung erhalten. Denn außerhalb der regulären Öffnungszeiten niedergelassener Ärzte stehen Notfallpraxen als Anlaufstelle für leichtere medizinische Notfälle zur Verfügung. Eine Notfallpraxis findet sich in jeder größeren Stadt und agiert dort mit wechselnder Arzt-Besetzung.

Hinter dem Konzept der Notfallpraxis steht, dass Kassenärzte den grundsätzlichen Auftrag haben, die medizinische Versorgung sicherzustellen – dies gilt übrigens auch für Krankenhäuser. Um jederzeit für die Patienten da zu sein, ist flächendeckend der Bereitschaftsdienst in einer eigens eingerichteten Notfallpraxis verfügbar. Sehr oft liegt die Notfallpraxis direkt an einem Krankenhausstandort. Dies hat den Vorteil, dass die Ärzte der Notfallpraxis ebenfalls die dortigen Diagnoseeinrichtungen nutzen können.

Eine Notfallpraxis wird im Wechsel von den jeweils diensthabenden selbstständigen Kassenärzten besetzt. Im Gegensatz zu früheren Regelungen befindet sich mit der Notfallpraxis nun der Notdienst an einer zentralen Stelle und nicht mehr in den eigenen Praxisräumen eines niedergelassenen Arztes. Der ärztliche Bereitschaftsdienst erfuhr mit dem relativ neuen Prinzip der Notfallpraxis eine große Veränderung – zumindest in großen Städten und Metropolregionen.  

Die Notfallpraxis ist kein Krankenhaus

Wer keine Notfallpraxis in erreichbarer Entfernung hat, ruft die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 an. Hier gibt es zunächst eine ärztliche Beratung und bei akutem medizinischem Bedarf kommt ein Bereitschaftsarzt nach Hause. Diese Lösung ist, ebenso wie das Besuchen der Notfallpraxis, eine sehr gute Alternative für Patienten, die nicht gerade lebensbedrohlich erkrankt sind. Denn mit dem Konsultieren der Notfallpraxis entlasten sie die Notaufnahmen der Krankenhäuser, die eigentlich ausschließlich für echte Notfälle zur Verfügung stehen sollten.

Weiterhin unterscheidet eine Notfallpraxis sich von einem Krankenhaus, indem sie – anders als die Notfallambulanzen der Krankenhäuser – nicht von einem Krankenhaus betrieben wird. In der Notaufnahme des Krankenhauses können echte Notfälle behandelt werden, weil die Ärzte dort auf das gesamte Leistungsspektrum der Notfallmedizin zugreifen können. In einer Notfallpraxis hingegen ist dies nicht möglich, sodass dort nur Erkrankungen behandelt werden können, die nicht lebensgefährlich sind.

Öffnungszeiten und Erreichbarkeit der Notfallpraxis

Da eine Notfallpraxis eben kein Krankenhaus ist, ist sie – je nach Region – zu unterschiedlichen Zeiten und nicht immer rund um die Uhr besetzt. Was eine Notfallpraxis mit ihren Ärzten allerdings in jedem Fall leistet, ist die Öffnung, sobald die regulären Ärzte in den Praxen Dienstschluss haben. Vor allem der Mittwochnachmittag, an dem Arztpraxen ganz klassisch keine Sprechstunde haben, sowie die Wochenenden werden von der Notfallpraxis abgedeckt.

Liegt die Notfallpraxis in einer Großstadt, sind vor allem die zusätzlichen Öffnungszeiten am Abend und an weiteren Wochentagen ein wichtiges Angebot. In einigen Großstadtregionen ist es so geregelt, dass die Notfallpraxis jeden Tag 24 Stunden lang geöffnet ist – ebenso ist die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung (116 117) dort zu diesen Zeiten erreichbar. Wichtig für Patienten ist, dass sie vor dem Aufsuchen der Notfallpraxis genau überlegen, ob die medizinische Versorgung ihres Leidens nicht vielleicht doch bis zur nächsten regulären Öffnungszeit einer Arztpraxis warten kann.

Ärzte in der Notfallpraxis

Für niedergelassene Ärzte ist der zusätzliche Dienst in einer Notfallpraxis oder der Rufbereitschaft eher unbeliebt. Denn der Notdienst findet immer abends, nachts oder am Wochenende statt – eben zusätzlich zu den anstrengenden Öffnungszeiten der eigenen Praxis. Zwar können Ärzte ihre Notdienste an eine Vertretung abtreten – doch hierfür müssen sie im Jahr mehrere tausend Euro bezahlen.

Da niedergelassene Ärzte zum Dienst in der Notfallpraxis oder als Notdienst in Rufbereitschaft verpflichtet sind, müssen sie hierfür verfügbar sein. Lediglich eine Schwangerschaft oder eine schwere Erkrankung können zur Befreiung führen. Notfallpraxen stellen für  Ärzte nun eine gewisse Erleichterung dar, weil die Kassenärztliche Vereinigung die Dienste in der Notfallpraxis anders und überschaubarer organisiert, als dies für Ärzte zum Beispiel im fahrenden Notdienst der Fall ist.  

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Wer sich keinen Dienst in der Notfallpraxis vorstellen kann und generell lieber auf Zusatzdienste verzichten möchte, kann sich an Facharztvermittlung.de wenden – denn der spezialisierte Personalvermittler hat die besten Kontakte, um die perfekt passenden Jobs zu finden. Das gilt natürlich auch andersherum: Wer ohnehin zu den Nachteulen zählt, kann von Diensten in der Notfallpraxis gar nicht genug bekommen. Auch ein solches Arbeitszeitmodell kann Facharztvermittlung.de organisieren. Melden Sie sich noch heute bei uns – wir kümmern uns um alles Weitere!

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