Marburger Bund

Marburger Bund

Gutes für Ärzte: Marburger Bund und Facharztvermittlung.de

Angestellte Ärzte sind in einem Verband organisiert, der sich für sie und ihre Interessen einsetzt: Die Rede ist vom bekannten Marburger Bund. Der Marburger Bund vertritt die gewerkschaftlichen, gesundheits- und berufspolitischen Interessen aller deutschen Ärzte – ob angestellt oder verbeamtet. Der Marburger Bund ist mit mehr als 124.000 freiwilligen Mitgliedern der größte Ärzteverband in Europa. Er vertritt überdies rund 70 Prozent der Krankenhausärzte. Eine weitere Besonderheit: Der Marburger Bund ist die einzige legitimierte Gewerkschaft der Ärzte in Deutschland.

Mediziner profitieren davon, dass der Marburger Bund sich für die Verbesserung der beruflichen Situation angestellter und beamteter Ärzte einsetzt. Ziele sind daher unter anderem, dass befristete Arbeitsverträge abgeschafft werden. Überdies fordert der Marburger Bund die Vergütung sämtlicher Überstunden und Bereitschaftsdienste, die Ärzte leisten. Die Kernziele sind geregelte Arbeitszeiten und Arztgehälter, die international konkurrenzfähig sind.

Eine faire Vergütung und beste Arbeitsbedingungen finden Fachärzte übrigens auch ohne den direkten Einsatz des Marburger Bundes – und zwar bei Facharztvermitltung.de, dem auf Ärzte spezialisierten Personalvermittler. Hier geben Ärzte, die sich berufliche Veränderung wünschen, die Bedingungen ihres neuen Jobs sowie ihre Gehaltswünsche vor. Schon wird Facharztvermittlung.de aktiv und vermittelt Assistenzärzte, Ärzte, Fachärzte, Oberärzte und Chefärzte in Top-Kliniken in Deutschland und der Schweiz.

Über den Marburger Bund und seine Geschichte

Der Marburger Bund wurde im Jahr 1947 vom Marburger AStA gegründet – durch junge Ärzte und Medizinstudenten, die innerhalb der Ärztekammern einen ersten Satzungsentwurf für die örtlichen Arbeitsgemeinschaften vorstellten. Sie stellten in diesem Zuge bereits die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und leistungsgerechter Bezahlung. Auf einem Folgetreffen entschieden die Ärzte, ihren Namen zu ändern. Sie wollten nicht länger „Arbeitsgemeinschaft der Jungärzte“ heißen, sondern sich fortan „Marburger Gemeinschaft – Vereinigung angestellter Ärzte“ nennen.

Jene Marburger Gemeinschaft wurde in dieser Form allerdings auf der vierten Interzonentagung aufgehoben und in einen tariffähigen Verband mit Einzelmitgliedschaften geändert. Am 05. Mai 1948 erhielt der Zusammenschluss den Namen „Marburger Bund – Vereinigung angestellter Ärzte“ (MB). Die Bundesgeschäftsstelle war damals in Köln-Mülheim ansässig. 2005 zog der Marburger Bund dann in seine neue Hauptgeschäftsstelle in Berlin-Mitte um.  

Der Marburger Bund hat über die Jahrzehnte viel erreicht. Zum Beispiel erstritt er 1960 vor dem Bundesverfassungsgericht, dass Kassenärzte den Sitz ihrer Niederlassung frei wählen dürfen. 1990 wurde der Marburger Bund nach der Wende zu einem gesamtdeutschen Verband – indem er in Ostdeutschland fünf neue Landesverbände gründete. 2003 erwirkte der Marburger Bund, dass Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit zählen: Das ist wichtig für die Vergütung und die Anrechnung der Höchstarbeitszeit.

Seit 2004 gibt es auf Einwirken des Marburger Bundes hin keinen „Arzt im Praktikum“ mehr: Berufsanfänger gelten als vollwertige Ärzte. 2006 wurde der Marburger Bund zur eigenständigen Tarifvertragspartei. So kann er mit den Arbeitgebern Tarifverträge aushandeln, die sich nach den Bedürfnissen von Ärzten richten. Seit 2012 profitieren vor allem Medizinstudenten davon, dass auf Einwirkung des Marburger Bundes das Praktische Jahr (PJ) nicht mehr zeitgleich mit den Examensprüfungen stattfindet.

Der Marburger Bund heute

Die Ziele des Marburger Bundes sind nach wie vor dieselben. Es sind jedoch zwischenzeitlich noch einige hinzugekommen, etwa die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder eine qualitätsorientierte Aus- und Weiterbildung von Ärzten. Bereits Studenten können Mitglied des Marburger Bundes werden. Sie erhalten eine beitragsfreie Mitgliedschaft. Alle Mitglieder des Marburger Bundes profitieren von arbeitsrechtlicher Beratung, Vertragsprüfung, Musterverträgen, einem Merkblattservice zu arbeitsrechtlichen Themen und Prozessvertretung.

Des Weiteren erhalten Mitglieder des Marburger Bundes laufend zahlreiche Informationen vom Marburger Bund, die berufsrelevant sind. Sie drehen sich zum Beispiel rund um die Weiterbildung, den Berufseinstieg, den Tarifvertrag oder die Berufspolitik im Allgemeinen. Ein Programm mit einem für Mitglieder ermäßigten Seminarprogramm oder vergünstigte Versicherungstarife sind ebenfalls Teil der Mitgliedschaft im Marburger Bund. Ärzte zahlen in den ersten sechs Jahren nach ihrer Approbation einen reduzierten Beitrag.

Ob Mitglied im Marburger Bund oder nicht: Ärzte profitieren von Traumjobs bei Facharztvermittlung.de

Angestellte Assistenzärzte, Ärzte, Fachärzte, Oberärzte und Chefärzte, die sich beruflich entwickeln und ihre Karriere fördern wollen, finden bei Facharztvermittlung.de alles, was sie dazu brauchen. Ob in Festanstellung, in befristeter Anstellung oder ganz flexibel im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ) stehen Ärzten mit Facharztvermittlung.de alle Türen offen. Die vakanten Stellen, die hier relevant sind, bedürfen keiner Veränderung durch den Marburger Bund – denn hier ist alles maßgeschneidert.

Berufliche Neuorientierung, fachliche Spezialisierung, der nächste Karriereschritt oder herausfordernde Vertretungseinsätze – Facharztvermittlung.de verfügt über ein exzellentes Netzwerk im gesamten medizinischen Sektor und findet für Sie das perfekte Umfeld für Ihre Karriere. Laden Sie gleich Ihre Bewerbung hoch und wir kümmern uns um alles Weitere. In puncto Engagement nehmen wir es dabei übrigens problemlos mit dem Marburger Bund auf.

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