Chemnitz

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Karl-Marx-Stadt Chemnitz

Über sieben Meter hoch thront er auf seinem Sockel und schaut auf das bunte Treiben der Stadt Chemnitz: der Philosoph Karl-Marx, nach dem die Stadt ab 1990 benannt wurde. Es handelt sich um die zweitgrößte Porträtbüste der Welt und sie präsentiert auf fünf Sprachen das berühmte Zitat aus dem Kommunistischen Manifest „Proletarier aller Länder vereinigt euch“.

Platz genug gab es ja in Chemnitz, um die gigantische Büste aufzustellen. Nachdem der Zweite Weltkrieg 80 Prozent aller Gebäude zerstört hatte, gab es mehr als genug an Freiflächen. Zu DDR-Zeiten wurden nochmal weitere 15 Prozent historischer Bausubstanz vernichtet und von der einst reichsten Stadt Deutschlands blieb kaum noch etwas übrig.

Chemnitz – Präsente Geschichte im Stadtbild 

Der Plan war: Chemnitz sollte zur Musterstadt der DDR werden. Die erheblichen Freiflächen dienten als Kulisse für imposante Aufmärsche und Versammlungen. Am Stadtrand wurden typische Plattenbausiedlungen errichtet, und zwar für nicht weniger als 90 000 Menschen. Teilweise sind diese heute noch erhalten und etwa 35 000 Menschen leben noch dort.

Die Stadt am Fuße des Erzgebirges ist aber keine Geisterstadt, die nur aus Trümmern und Hochhäusern besteht: Chemnitz verfügt über das größte zusammenhängende Gründerzeit- und Jugendstilviertel Europas! Beim Schlendern durch das Quartier auf dem Kaßberg mit seinen Galerien und prächtigen Villen kann man gar nicht glauben, dass man sich mitten in Chemnitz befindet und nicht in Mailand oder Lissabon.

Über die Entwicklung der Stadt Chemnitz

Chemnitz wurde nach dem gleichnamigen Fluss benannt, der quer durch die Stadt verläuft. Der Name des Chemnitzflusses geht auf den Altpolabischen Begriff „Kamenica“ zurück, der „Steinbach“ bedeutet. Im 12. Jahrhundert wird die Ortschaft erstmals urkundlich erwähnt. Chemnitz erarbeitete sich früh eine einflussreiche Zentralstellung in der Textilproduktion und im Textilhandel. Im 17. Jahrhundert arbeitete dann sogar mehr als ein Drittel der Bevölkerung in diesem Wirtschaftszweig. Um 1800, noch vor dem Einsetzen der industriellen Revolution, war Chemnitz eines der bedeutendsten gewerblichen Zentren Deutschlands und entwickelte sich zur ersten Fabrikstadt im Königreich Sachsen.

Die Umbenennung in „Karl-Marx-Stadt“ erfolgt 1953. Für das Zentralkomitee der SED war Karl Marx der größte Sohn des deutschen Volkes und anlässlich seines 135. Geburtstages galt es nun, dem Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus die Ehre zu erweisen. 

Moderne Großstadt Chemnitz

Für Chemnitz haben heutzutage Innovation und ständige Weiterentwicklung oberste Priorität. Nach der Wende wurden sofort die tatsächlich noch vorhandenen Spuren und Ruinen der stark zerstörten Innenstadt beseitigt und innerhalb weniger Jahre eindrucksvoll wieder aufgebaut. Heute ist Chemnitz eine weltoffene, lebendige Großstadt, die mit ihrer Entfaltung noch lange nicht fertig ist.

Zwischen all den schicken Neubauten finden sich auch immer wieder historische Perlen, die an vergangene Glanzzeiten erinnern. Das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert beispielsweise oder der Rote Turm, von dem aus im Mittelalter Ausschau nach Feinden gehalten wurde und der heute als Wahrzeichen der Stadt gilt. Weitere sehenswerte Relikte sind die beeindruckende Schlosskirche auf dem Schlossberg, die renommierte Chemnitzer Oper und die umfangreiche Kunstsammlung Chemnitz, die mit ihren 65 000 Exponaten immer etwas Neues zu bieten hat.

Arbeiten in der Gesundheitswirtschaft von Chemnitz

Vielleicht erschließt sich die Qualität der Stadt erst auf den zweiten Blick, aber dafür beeindruckt sie umso mehr. Neben weitläufigen Grünflächen und einem urbanen Freizeitangebot freut man sich in Chemnitz über unterdurchschnittlich günstige Mieten und Grundstückspreise. Auch die Lebenshaltungskosten liegen weit unter dem Standard – ein zusätzlicher Pluspunkt für die abwechslungsreiche Stadt.

Qualifizierte Fachärzte finden momentan in Chemnitz optimale Chancen, heute den Grundstein für eine stabile Karriere zu legen, denn der Ärztemangel in der Region Chemnitz ist besonders ausgeprägt. Aktuell sind in Sachsen nur sechs von 48 Gebieten regelkonform versorgt, in Chemnitz fehlen überall Fachärzte und ein Drittel aller Hausärzte erreicht zudem in den kommenden drei Jahren die Altersgrenze der Rente. Wenn Sie grundsätzlich Interesse haben, sich in Chemnitz als Arzt niederzulassen, können Sie es sich ganz einfach machen: Registrieren Sie sich gerne auf Facharztvermittlung.de und überlassen dem erfahrenen Jobvermittler des medizinischen Sektors die Suche nach einem passenden Angebot.

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