Arbeitsschutzbehörde

Arbeitsschutzbehörde

Arbeitsschutzbehörde und Facharztvermittlung.de: Gemeinsam für sichere Arztjobs

Der Arztberuf bringt so einige Gefahren für die Gesundheit mit sich. Das zeigt auch die Statistik: Der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) wurden in der Branche Humanmedizin allein im Jahr 2016 zahlreiche Meldungen gemacht. Es gab 1.897 Arbeitsunfälle, 2.341 Wegeunfälle und 684 Anzeigen wegen des Verdachts auf eine Berufskrankheit. Letztere betrafen Hauterkrankungen, Infektionserkrankungen und Wirbelsäulenerkrankungen.

Die offensichtliche Gefährdung von Ärzten im Berufsalltag zeigt beispielhaft, wie wichtig eine übergeordnete Regelung und vor allem Durchsetzung des Arbeitsschutzes durch die Arbeitsschutzbehörden ist. Die Arbeitsschutzbehörden prüfen die arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen am Arbeitsplatz von Ärzten und aller anderen relevanten Berufsgruppen. Die Arbeitsschutzbehörden können daher auch Maßnahmen anordnen, die der Durchsetzung des Arbeitsschutzes dienen.

Ärzte, die leidenschaftlich in ihrem Beruf aufgehen, wollen sich ganz aufs Wesentliche beschränken können – und der Gesundheit der Menschen dienen. Da muss das Arbeitsumfeld arbeitsschutzrechtlich natürlich auf einem optimalen Stand sein, um auch die Gesundheit der Ärzte selbst zu schützen. Jobs mit diesen Bedingungen sind geeignet, die Karriere zu fördern – und finden sich bei Facharztvermittlung.de. Denn der Personalvermittler ist auf Ärzte und ihre Ansprüche an das Berufsleben spezialisiert.

Über die Arbeitsschutzbehörde

Die Arbeitsschutzbehörden sind Ländersache und tragen mitunter verschiedene Bezeichnungen: zum Beispiel staatliche Ämter für Arbeitsschutz oder Gewerbeaufsichtsämter. Die Zuständigkeitsbereiche der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden sind räumlich gegliedert. So betreut die jeweilige Landesbehörde einen bestimmten Bezirk innerhalb eines Bundeslandes. Sie überwacht also Betriebe, die in diesem Bereich ansässig sind. Die Branchenzugehörigkeit der einzelnen Unternehmen spielt keine Rolle.

Die Arbeitsschutzbehörden achten darauf, dass das Arbeitsschutzrecht eingehalten wird. Außerdem obliegen den Arbeitsschutzbehörden Betretungs- und Besichtigungsrechte bei Unternehmen. Sie können auch Auskünfte verlangen, Unterlagen einsehen, Gutachten einholen, Prüfungen durchführen und Proben entnehmen.

Bei Handlungsbedarf können die Arbeitsschutzbehörden in Einzelfällen Anordnungen erlassen. Sie betreffen Maßnahmen, die zu treffen, zu unterlassen oder zu dulden sind. Des Weiteren führen Arbeitsschutzbehörden Verwaltungsverfahren durch, um Sachverhalte zu ermitteln, Beteiligte anzuhören und behördliche Entscheidungen zu treffen. In diesem Zuge sind den Arbeitsschutzbehörden auch Zwangsvollstreckungen möglich: Sie setzen so die bestandskräftigen Entscheidungen durch Zwangsgeld, Ersatzvornahme oder Ersatzzwangshaft durch. Es wird also klar, dass die Entscheidungen der Arbeitsschutzbehörden durchaus ernstzunehmend sind und das Arbeitsrecht eine hohe Priorität besitzt.

Die Arbeitsschutzbehörden achten auf Arbeitsschutz in Arztpraxen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist sich der Bedeutung der Arbeitsschutzbehörden bewusst. Deshalb gibt sie an die Betreiber von Arztpraxen Hinweise heraus, die der Einhaltung des Arbeitsschutzes dienen. Sie erläutern, welche Punkte bei Begehungen durch Behörden, etwa die Arbeitsschutzbehörden, besonders empfindlich sind. So stehen oftmals vor allem das Hygienemanagement oder die Instrumentenaufbereitung auf dem Prüfstand. Je nach Fachrichtung des Arztes könnte auch der Umgang mit Röntgenstrahlung beurteilt werden.  

Immer relevant ist, dass der Arzt als Arbeitgeber die umfangreichen Pflichten bezüglich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes seiner Mitarbeiter erfüllt. Denn hierauf achten die Arbeitsschutzbehörden ganz besonders – und sind mit Sanktionen nicht zimperlich. Die KBV unterstützt ihre Mitglieder dabei, den Überblick zu behalten. Dies ist nicht leicht, da die Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer jeweils andere Regelungen haben und neben den Arbeitsschutzbehörden noch weitere Behörden zuständig sein können.

Gefährdungsbeurteilung und mehr: Was die Arbeitsschutzbehörden fordern

Weil der Arbeitsschutz in der Arztpraxis eine so hohe Bedeutung hat, müssen Praxisinhaber den Arbeitsschutzbehörden aktiv zuarbeiten. So müssen sie etwa sogenannte Gefährdungsbeurteilungen erstellen. Diese bilden die Grundlage, um passende Schutzmaßnahmen festzulegen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden die besonderen Risiken der einzelnen Arbeitsbereiche der Mitarbeiter definiert. Zu den genauen Inhalten geben Verordnungen des Arbeitsschutzgesetzes ebenso Auskunft wie etwa die Biostoffverordnung.

Die Gefährdungsbeurteilung im Sinne der Arbeitsschutzbehörden erstellt der Betreiber einer Arztpraxis am besten in sieben Schritten. Er legt zunächst die Arbeitsbereiche und Tätigkeiten fest, um dann die Gefährdungen zu ermitteln und zu beurteilen. Als nächstes bestimmt der Arzt die Maßnahmen, die er im Anschluss durchführt. Letztlich überprüft er deren Wirksamkeit und schreibt die Gefährdungsbeurteilung bei Hinweisen auf unentdeckte Gefährdungen oder Belastungen fort.

Sehr wichtig ist den Prüfenden der Arbeitsschutzbehörden außerdem, dass die psychischen Belastungen bei der Arbeit benannt werden. Denn seit 2013 gehören diese der Liste potentieller Gefährdungsursachen gemäß § 5 ArbSchG an. Alle festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen sollten umfassend dokumentiert werden. So kann der Arzt gegenüber der Arbeitsschutzbehörde jederzeit nachweisen, dass er die vorgeschriebenen Anforderungen umfassend erfüllt hat.

Ist die Gefährdungsbeurteilung abgeschlossen, kann, auch in Zusammenarbeit mit der zuständigen Arbeitsschutzbehörde, ein Plan der Schutzmaßnahmen erstellt werden. Dieser muss daraufhin in regelmäßigen Abständen überprüft werden, um bei Änderungsbedarf angepasst zu werden. Sehr wichtig ist den Arbeitsschutzbehörden auch, dass die Mitarbeiter ausreichend geschult sind. Dieses und andere arbeitsschutzrechtlich relevante Punkte werden bei Begehungen durch die Arbeitsschutzbehörden eingehend geprüft.

Hier sind die der Arbeitsschutzbehörden zufrieden: Arbeitsplätze von Facharztvermittlung.de

Was selbstständigen Ärzten mit eigenen Praxen sehr viel Aufwand bereitet, ist etwas, von dem angestellte Ärzte profitieren. Denn sie können davon ausgehen, dass sie in einem sicheren Umfeld arbeiten. Ein solches bieten alle Kliniken, Praxen oder ärztlichen Versorgungszentren, mit denen Facharztvermittlung.de bereits seit langer Zeit vertrauensvoll zusammenarbeitet.

Das ist gut für Ärzte, die sich von Facharztvermittlung.de in eine top Stelle vermitteln lassen möchten. So müssen sie nur noch entscheiden, ob sie in eine namhafte Uniklinik, ein Kreiskrankenhaus, in die Forschung oder in eine Facharztpraxis vermittelt werden möchten. Alternativ haben sie die Möglichkeit, eine interessante befristete Anstellung anzutreten oder direkt bei Facharztvermittlung.de für verschiedene Vertretungseinsätze im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung tätig werden.

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